
Start des neuen Feuerwehr-Lehrgangs am 01.04.
Willkommen im Team! 20 neue Feuerwehranwärter aus ganz Deutschland starten am heutigen Dienstag, 1. April 2025 offiziell ihre ausbildung, die sie auf einen der anspruchsvollsten Berufe vorbereitet. In rund 960 Unterrichtsstunden werden sie bis zum 30. September auf ihre künftigen Aufgaben im Feuerwehrdienst vorbereitet.
Unter den Teilnehmern befinden sich fünf Brandoberinspektorenanwärter für die Stadt Berlin, zwei Brandreferendare für Leipzig, drei Brandmeisteranwärter für Saalfeld, zwei Brandmeisteranwärter für Bruchsal, zwei Brandmeisteranwärter für Weißenfels, ein Werkfeuerwehrmann für die TotalEnergies Raffinerie in Leuna sowie vier Brandmeisteranwärter und ein weiterer Brandoberinspektorenanwärter für den eigenen Bedarf. Die Dauer der ausbildung variiert je nach Laufbahn: 18 Monate im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst und 24 Monate im gehobenen und höheren Dienst.
Breit gefächerte ausbildung mit hohem Praxisanteil
Die ausbildung umfasst ein vielseitiges Programm aus theoretischen und praktischen Inhalten. Neben der Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistung stehen naturwissenschaftliche Grundlagen, Fahrzeug- und Gerätekunde sowie allgemeine Fächer wie Verwaltungsrecht und vorbeugender Brandschutz auf dem Lehrplan. Spezialisierte Einsatzlehren zu Brandbekämpfung, technischer Hilfe und ABC-Einsätzen vermitteln umfassendes Wissen und bereiten die Anwärter gezielt auf ihre Einsätze vor.
Ein weiteres Element der ausbildung ist das intensive Fitnessprogramm. Die Teilnehmer absolvieren das Deutsche Feuerwehr-Fitnessabzeichen sowie die Rettungsschwimmerprüfung. Die sportlichen Leistungsnachweise setzen sich aus Schwimmen, Kraft, Ausdauer und Koordination zusammen.
Der Einstellungstest für die ausbildung erstreckte sich über drei Tage und umfasste einen theoretischen Test (mit allgemeinen und feuerwehrspezifischen Fragen), einen Sporttest sowie ein Vorstellungsgespräch.
Kooperationen und ausbildungsorte
Um dem steigenden Bedarf an qualifizierten Feuerwehrkräften in Mitteldeutschland gerecht zu werden, finden parallel Lehrgänge bei den Berufsfeuerwehren in Gera und Erfurt statt. Im Rahmen eines ausbildungsverbundes werden bestimmte Schulungen gemeinsam durchgeführt und Spezialthemen durch den Austausch von Dozenten vertieft.
Der Hauptstandort der ausbildung ist die Feuer- und Rettungswache Süd in Jena. Zusätzliche ausbildungsinhalte werden an der Feuerwehrschule in Bad Köstritz (Brandsimulationsanlage, Strahlenschutz), im Schwimmbad Galaxsea sowie auf dem Truppenübungsplatz in Ohrdruf vermittelt.
Kooperationen und ausbildungsorte
Um dem steigenden Bedarf an qualifizierten Feuerwehrkräften in Mitteldeutschland gerecht zu werden, finden parallel Lehrgänge bei den Berufsfeuerwehren in Gera und Erfurt statt. Im Rahmen eines ausbildungsverbundes werden bestimmte Schulungen gemeinsam durchgeführt und Spezialthemen durch den Austausch von Dozenten vertieft.
Der Hauptstandort der ausbildung ist die Feuer- und Rettungswache Süd in Jena. Zusätzliche ausbildungsinhalte werden an der Feuerwehrschule in Bad Köstritz (Brandsimulationsanlage, Strahlenschutz), im Schwimmbad Galaxsea sowie auf dem Truppenübungsplatz in Ohrdruf vermittelt.
Praxisnahe ausbildung unter erfahrener Leitung
Das Ausbilderteam unter der Leitung von Michael Fischer hat ein anspruchsvolles und praxisnahes Programm konzipiert, das die Anwärter optimal auf ihre zukünftigen Einsätze vorbereitet. Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis sowie der Austausch zwischen den verschiedenen ausbildungsstandorten garantieren eine fundierte Qualifikation. Den Abschluss bildet eine umfassende Prüfung in beiden Bereichen.
Bürgermeister und Sicherheitsdezernent Benjamin Koppe begrüßte die neuen Anwärter in der Feuerwehrwache Süd: "Die Arbeit der Berufsfeuerwehr erfordert nicht nur technisches Können und Fachwissen, sondern auch körperliche Fitness, mentale Stärke und die Fähigkeit, in Extremsituationen besonnen zu handeln. Eine fundierte ausbildung ist daher das Fundament für die Sicherheit der Einsatzkräfte und der Menschen, die sie schützen. Der Grundlehrgang vermittelt nicht nur das notwendige Wissen, sondern bereitet die Anwärter intensiv auf die Herausforderungen ihres Berufs vor – von der Brandbekämpfung über die technische Hilfeleistung bis hin zur Rettung in lebensbedrohlichen Situationen.“
Weiterhin betont Koppe die Bedeutung der Fachkräftegewinnung und des ausbildungsverbundes für die Berufsfeuerwehr: „Wir setzen in Jena auf ein hohes ausbildungsniveau und steuern damit dem deutschlandweiten Fachkräftemangel der Berufsfeuerwehren entgegen. Der ausbildungsverbund mit Gera und Erfurt hat sich in diesem Zusammenhang bewährt. Hier stehen vor allem Synergieeffekte, Geräte nur einmal anschaffen zu müssen oder sich als Gebietskörperschaft während der ausbildung auf Spezialgebiete zu konzentrieren und damit auch die Ausbilderqualifikation zu erleichtern, im Vordergrund“, so der Bürgermeister.

